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Welche Rolle spielt die Bildwiederholfrequenz 100, 200, 600 Hertz?

Samsung PS43E450Kaufen Sie sich einen neuen Fernseher, werden Sie viele Begriffe hören oder lesen, von denen Sie nicht wissen, was diese bedeuten. So könnte unter anderem der Begriff Bildwiederholfrequenz fallen. Dieser wird mit 100, 200 oder 600 Hertz angegeben. Verstehen Sie, was damit gemeint ist und welcher für Ihre Bedürfnisse ausreichend ist?

Die Bildwiederholfrequenz ist ausschlaggebend für die Bildqualität

Welche Rolle spielt die Bildwiederholfrequenz 100, 200, 600 Hertz?Während die alten Flachbildschirme früher mit einer Hertz-Leistung von 50 bis 100 gearbeitet haben, geht der Trend heute zu 200 und mehr Hertz. Leider wird aber nicht nur die Bildqualität damit stetig verbessert, sondern auch der Preis des Gerätes schier in die Höhe getrieben. Ob sich das auch tatsächlich für Sie lohnt, ist fraglich, für den Verkäufer lohnt es sich auf jeden Fall.

  • Wenn es um die Bildwiederholfrequenz geht, geht es darum, wie viele Bilder der Fernseher pro Sekunde zeigen kann. Der Wert, also die Anzahl der Bilder, wird als Hertz bezeichnet. Sie können die Bezeichnung auch als Hz oder fps finden.
  • Vielleicht wissen Sie, dass das menschliche Auge im Gegensatz zu manchen Tieraugen, relativ langsam ist. Es kann ab 16 bis 20 aufeinanderfolgenden Bildern pro Sekunde keine Einzelbilder mehr erkennen. Ab dann erkennt es nur noch das Ganze, nicht aber das Einzelne.
  • Ein normaler Fernseher überträgt in der Regel mit bis zu 50 Hertz. Diese „Zusatzbilder“ werden benötigt, damit der Film nicht flimmert oder Sie eine Unschärfe wahrnehmen können. Dabei müssen diese „Zusatzbilder“ aber nicht unbedingt aus einem Bild bestehen, sie können auch einfach nur schwarz sein.
  • Alleine die Technik ist dafür verantwortlich, mit wie viel Hertz der Fernseher arbeiten kann. So schaffen alte Röhrenfernseher eben nur eine Leistung bis zu 100 Hertz, ein LCD dagegen ist mit 200 Hertz schon eine Wohltat für das Auge und mit 400 bis 800 Hertz schon das reinste Paradies.
  • Es geht im Grunde nur darum, die Bewegungen möglichst scharf darzustellen und dafür benötigt die Technik eine hohe Hertzzahl.

Vor- und Nachteile einer hohen Bildwiederholfrequenz

  • hohe Bildqualität
  • scharfes Bild
  • kleine Fernseher erfordern keine sehr hohe Bildwiederholfrequenz

Viel oder wenig Hertz, was ist besser?

Sie denken jetzt vielleicht, dass Sie eine hohe Hertzzahl benötigen. Das kann so aber nicht gesagt werden. Fakt ist zwar, dass die Bildqualität mit ansteigender Hertzzahl auch besser wird, doch das menschliche Auge nimmt ab 200 Hertz fast keinen Unterschied mehr wahr.

Tipp! Sie werden den Unterschied zwischen 50 und 100 Hz sehr deutlich sehen und wahrscheinlich finden Sie 100 Hz auch viel angenehmer für die Augen mehr Leistung benötigt Ihr Fernseher aber nicht.

Es gibt jedoch eine Ausnahme! Kaufen Sie sich einen 3D-fähigen Fernseher achten Sie darauf, dass dieser mindestens 200 Hertz hat. Warum? Weil Sie wegen des 3D-Bildes die geteilte Bildanzahl mit den Augen sehen. Das heißt, Sie sehen links und rechts mit jeweils 100 Hz. Hat der Fernseher weniger als 200 Hertz, haben Sie ein unscharfes Bild und das wollen Sie bei einem 3D-Film natürlich nicht.

Art des Fernsehers empfohlene Hertz-Zahl
normaler Fernseher 100 bis 200 Hertz
3D-fähiger Fernseher mindestens 200 Hertz

Für Sie ist also entscheidend, welchen Fernseher Sie kaufen. Ein 3D Gerät braucht eine hohe Hertzleistung. Kaufen Sie nur ein normales Gerät, können Sie sich den hohen Preis getrost sparen und ein Gerät mit 100 bis 200 Hertz kaufen.

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